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Start 3/2019 PILZE: DAS HAT HUT UND FUß

PILZE: DAS HAT HUT UND FUß

von Nicole Bichler
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WAS GIBT ES SCHÖNERES, ALS BEI EINEM HERBSTSPAZIERGANG IM AROMATISCH DUFTENDEN WALD PILZE ZU SAMMELN? EIGENTLICH NUR EINES: STEINPILZ, PFIFFERLING UND CO. DANACH LECKER ZUBEREITET ZU GENIEßEN.

Über ihren kulinarischen Wert hinaus sind Speisepilze durch ihren hohen Wasser- und geringen Fettgehalt, lange sättigende chitinähnliche Verbindungen und – je nach Pilz – verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente für eine gesunde Ernährung interessant. Steinpilze liefern beispielsweise reichlich Vitamin D. Damit Sie Ihre Funde unbesorgt genießen können, sollten Sie sich beim Pilzesammeln jedoch strikt an die Devise halten: Nehmen Sie nur Pilze, die Sie sicher kennen! Denn es gibt einige tödlich giftige Exemplare.

Pilze richtig sammeln

Ein guter Einstieg ins Pilzesammeln sind eine Pilzführung oder ein Kurs der Deutschen Gesellschaft für Mykologie e. V. (www.dgfm-ev.de). Auch Pilzbestimmungsbücher zeigen, bei welchen Pilzen man auf der Hut sein sollte. Pilzsachverständige warnen davor, allein auf der Grundlage einer Pilz-App auf dem Smartphone Pilze zu bestimmen und zu essen. Pilze sammelt man übrigens in einem Korb. Mit einem feinen Klappmesser putzen Sie sie idealerweise schon grob vor Ort.

Bildnachweis:
iStockphoto/Martin Wahlborg