Die schönste Zeit des Jahres steht bevor – viele zieht es in die Ferne. Wer sich über mögliche Infektionsrisiken und empfohlene Impfungen informiert, reist entspannter.
Niemand möchte eine unangenehme oder gar gefährliche Krankheit aus dem Urlaub mitbringen. Ein guter Schutz und die richtigen Maßnahmen sind deshalb essenziell. Informieren Sie sich beim Auswärtigen Amt oder dem CRM Centrum für Reisemedizin (http://crm.de/laender/) über aktuelle Empfehlungen. Außerdem gilt es, folgende Hinweise zu beachten:
Masern
In beliebten Reisezielen wie Marokko und Kenia, aber auch in europäischen Ländern wie Österreich, den Niederlanden, Italien und Großbritannien sind die Masernfälle zuletzt stark angestiegen. Masern sind weder harmlos noch eine reine Kinderkrankheit. Achten Sie daher auf einen vollständigen Impfschutz – eine geplante Reise ist ein guter Anlass, den eigenen Impfstatus zu prüfen.
Durchfallerkrankungen
Reiseerkrankungen wie Durchfall oder Fieber treten in mediterranen wie tropischen und subtropischen Ländern häufig auf. Gründe sind z. B. verunreinigtes Leitungswasser oder ungewohnte Keime wie z. B. E. coli. Das Infektionsrisiko lässt sich jedoch erheblich senken, indem Sie nur saubere Speisen und Getränke zu sich nehmen. Es gilt das bewährte Motto: „Peel it, cook it, boil it – or leave it!“ (Schäl es, koch es, gar es – oder lass es!).
Geschlechtskrankheiten
Sexuell übertragbare Erkrankungen (STD) gehören zu den häufigsten Reise-
infektionen. Syphilis und Chlamydieninfektionen nehmen wieder stark zu. Aber auch schwere Erkrankungen wie HIV und Hepatitis sind weiterhin eine Gefahr. Der beste Schutz: Kondome verwenden!
Unsere Leistung für Sie
Die Kosten für Ihre Reiseschutzimpfungen werden von uns zu 90 Prozent übernommen (Kosten der Impfstoffe sowie Arztkosten). Der Zuschuss wird nach Vorlage der spezifizierten Originalrechnung(en) gewährt. Die Vorlage der Originalrechnung entfällt bei Beantragung der Leistung über die Online-Geschäftsstelle meine.bkk-akzo.de oder über unsere Service-App.
Malaria
Länder mit Malariarisiko liegen vor allem in Afrika und Asien. Besonders in Namibia (Afrika) sind die Fallzahlen in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Informieren Sie sich rechtzeitig.
Eine Schutzimpfung gegen Malaria ist nicht vorgesehen. Je nach Reiseziel wird eine medikamentöse Prophylaxe empfohlen, oder es sollte ein Notfallmedikament mitgeführt werden. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Arzt beraten. Generell gilt die Grundregel: Kein Stich – keine Infektion. Mückenschutz ist daher die beste Vorsorge (lange Kleidung, Moskitonetze und Insektenschutzmittel mit den Wirkstoffen DEET, Icaridin oder Citriodiol).
Klick ins Netz
Hier erfahren Sie wichtige Infos zu Ihrem Reiseziel: Auswärtiges Amt – Reise- und Sicherheitshinweise
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